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Grundsteinlegung beim Roten Kreuz

Neues- Wohn und Betreuungszentrum in Osterweddingen nimmt langsam erste Konturen an

„Wir haben jetzt schonmehr geschafft, als wir uns vorgenommen haben.“ Mit dieser erfreulichen Zwischenbilanz überraschte der Vorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus dem Kreisverband Wanzleben, Torsten Winkelmann, die Gäste bei der Grundsteinlegung des neuen Betreuungszentrums in Osterweddingen.

Das DRK schaffe in der Mittelstraße etwas für die Bürger aus Osterweddingen und aus der Region. Winkelmann: „Dies ist ein weiterer Grundstein für unsere Zusammenarbeit im gesamten Sülzetal.“

Der Bürgermeister der Gemeinde Sülzetal , Jörg Methner (SPD), war denn auch „glücklich, das hier etwas weitergedacht wird, im Sinne der Senioren. Hier entsteht etwas, das jeden, der älter wird, glücklich machen wird“. Vor allem werde aber dabei auch gleichzeitig an unsere Seniorenortsgruppe gedacht. Methner: „Hier baut das DRK ein Angebot, das seinesgleichen sucht. Es wird ein Anziehungspunkt für die älteren Menschen aus der gesamten Region.“

In seinem kurzen Rückblick nannte der DRK-Geschäftsführer aus Wanzleben, Guido Fellgiebel, das „künftige Wohn-und Betreuungszentrum einen Meilenstein des DRK-Kreisverbands Wanzleben.

Ziel des Deutschen Roten Kreuzes sei es, dass Menschen in ihren häuslichen  Wohnungen alt werden. Dieser Bedarf habe das DRK schon vor Jahren erkannt, betonte Fellgiebel.

Fellgiebel: „Im Juli 2004 haben wir hier die ersten Barrierefreien Wohnungen übergeben. Im Juli 2007 öffneten wir dann das erste Pflegeheim am Rusches Hof.“ Hier biete das DRK den Senioren Raum für offene Begegnungen und kreative Treffs sowie für Gymnastik.

„Unser Konzept in Osterweddingen ist betreutes Wohnen, Kurzzeit- und Tagespflege sowie Begegnungsstätte miteinander zu verbinden.“

Natürlich ging Fellgiebel in seiner Begrüßung auch auf die Bedenken des Ortschaftsrates ein. Mitglieder des Rates hatten sich bei der vergangenen Sitzung verärgert darüber gezeigt, dass der Torbogen an der Mittelstraße eventuell abgerissen und wieder neu aufgebaut werden könne (die Volksstimme berichtete).

Geschäftsführer Fellgiebel stellte klar, dass es sich „bei diesen Aussagen lediglich um die Äußerung einer Planerin hinsichtlich einer möglichen Gefahr von Rissen im Torbogen handelt.“

Das DRK habe das entsprechende Schreiben nur zur Information an den Ortschaftsrat von Osterweddingen weitergegeben. Fellgiebel: „Der Torbogen bleibt erhalten, ob in derzeitigem Zustand oder als Ersatzneubau kann heute noch nicht zweifelsfrei gesagt werden. Er wird zum Schmuckstück am Eingang Des Rusches Hof.“

Volksstimme, 06.07.2018 (Udo Mechenich)

6. Juli 2018 14:33 Uhr. Alter: 135 Tage