Schon Stunden vor dem Beginn der Blutspende hatte fleißige Frauen des DRK-Ortsvereins Klein Wanzleben den Tisch für den Imbiss nach dem „Aderlass“ reichhaltig mit stärkenden Speisen, Obst, Salaten und Getränken wie Wasser und belebendem Kaffee gedeckt. Ortsvereinsvorsitzende Monika Tacke sowie ihre Mitstreiterinnen Giana Digulla, Helga Marta Blenk und Sabine Tacke tafelten außerdem heiße Bockwürste, Bouletten und Suppe auf, damit sich die Blutspender später stärken konnten. Auch das Team des DRK-Blutspendedienstes mit Ärztin, Krankenschwestern und Pflegern hatte die verschiedenen Stationen vorbereitet, damit der Termin reibungslos vonstatten gehen konnte.

Bevor sich die Klein Wanzleber Sandra Czernia-Hansen und Torsten Dänicke auf die Pritschen legten, um sich ihr Blut abzapfen zu lassen, hatte DRK-Mitarbeiterin Sabine Tacke noch eine besondere Überraschung für die beiden parat. Sie zeichnete sie im Namen des DRK-Kreisverbandes Wanzleben für ihr oftmaliges Blutspenden mit Urkunden und Präsenten aus. Torsten Dänicke spendete bislang 40 Mal Blut, Sandra Czernia-Hansen 25 Mal. „Ein Kumpel hat mich damals zur Blutspende mitgenommen. Seitdem bin ich dabei geblieben“, blickte Torsten Dänicke auf die Anfänge seiner Blutspenden vor zwölf Jahren zurück. Zum einen würden die regelmäßigen Blutspenden die eigene Gesundheit fördern, zum anderen könne man damit Menschen in Notsituationen helfen, sagte der stämmige Mann zu seinem Antrieb, die Termine zu besuchen.

„Leider waren es in Klein Wanzleben nur 29 Spender. Das liegt wie überall und in jedem Sommer an der Urlaubszeit, Ferien und der Hitze“, sagte am Freitag Wanzlebens DRK-Blutspendebeauftragte Sabine Tacke zur Volksstimme. Dennoch freute sie sich, dass im Zuckerdorf auch ein Erstspender den Weg zum DRK gefunden hatte. Diese Blutspende in Klein Wanzleben war die dritte in diesem Jahr im Zuckerdorf. Zum ersten Termin kamen 39 Spender und zum zweiten 37.

Der DRK-Ortsverein Klein Wanzleben hofft, dass er zur letzen Spende des Jahres am 1. November wieder mehr als 30 Spender in der Grundschule begrüßen kann.

Volksstimme, 21.07.2018 (Mathias Müller)